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Seite 4

Angst

So lautlos wie meine Gedanken,
so verhallen auch meine Schritte
- unbemerkt -
in der Stille dieser Nacht.

Nur das Rascheln der Blätter lässt ahnen,
welch` barsches Schicksal
hier manch einem ist widerfahren.

Bei jedem Atemzug lässt die Kälte
Raureif in die Lüfte schlagen;
die Einsamkeit bringt mir
dämonisches Unbehagen.

Des Herzens schlagende Kraft
vermischt sich mit dem Donnern
des Gewitters,
in dieser vernebelten Nacht.

Auf den Dächern prasselt nun der Regen,
so unaufhörlich,
wie die Bäume sich bewegen.

Grelle Blitze zucken auf und nieder,
groteske Schatten
schlagen mir in die Glieder.

Und so wie die Zeit spürbar hier verrinnt,
jeder Gedanke ein Netz sich spinnt,
welches aus erlebten und erträumten
beginnt zu leben,
anfängt sich zu senken
und sich zu heben.

Mein Leben sich langsam
im Nebel verliert
und das Zeitlose
mich gänzlich ganz berührt.

Es versucht mich zu greifen
und mich zu packen
und ein kalter Schauer läuft hinunter
meinem Nacken.

Da bleibt nur noch ein gewaltiger Schluss:


Nur der Ängstliche -
vor Angst einmal sterben muss!

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